Elektrische Massagesitze

So spektakulär Massagesitze in Nicht-Oberklasse Autos sind, so ist es doch recht einfach welche zu bauen. Man muss das Rad ja nicht neu erfinden, denn es gibt ja bereits Massagematten für Autos zum Auflegen auf den Sitzen. Genau solche Matten habe ich einfach in meine Sitze eingebaut und die Steuerelektronik in die Sitzkonsole integriert. Über Sinn und Unsinn eines Massagesitzes könnte man sich streiten, aber ich finde es einfach nur genial, wenn man mal abgespannt eine längere Strecke fahren muss.

Diese Matten bestehen im Inneren aus 5-6 einzeln abgekapselten Vibrationsmotoren, wie beim Handy, nur ein bissl größer. Die Ansteuerungselektronik, die ja nativ schon für den 12V Zigarettenanzünder ausgelegt ist, besteht bei mir aus einem einfachen an-aus Schalter und 4 Schiebereglern. 3 Schieberegler steuern jeweils 2 Motoren für Oberschenkel, oberer und unterer Rücken. Der vierte Regler steuert die Schnelligkeit bzw. die Intensität aller Motoren. Auf dem Markt gibt es viele dieser Matten, die eine wahre Programvielfalt mit vielen vielen Tasten haben. Ich habe aber bewusst diese einfache Version gewählt, um die Anzahl der Schalter an meinem Sitz gering zu halten. Kompletten Beitrag lesen …

ESP Querbeschleunigungssensor G200 reparieren

Auch mich hat irgendwann das Los des kaputten G200-Sensors ereilt, der so ziemlich bei alles Autos des Baujahres 99 bis 2006 kaputt geht. Sowohl bei meinem Bora, erst recht beim Golf IV, gerne beim Audi A3 und sogar bei einem Smart habe ich schon einen repariert. Denn der Fehler ist recht trivial: Da ist nur ein kleiner Chip, der die Querbeschleunigungskräfte misst, dessen Lötstellen sich mit der Zeit los wackeln. Einziges Problem ist nur, dass das kleine Kästchen mit Harz vergossen ist.


Wenn also auch bei dir sich die ESP Leuchte meldet und einer der folgenden Fehler im Steuergerät vorhanden ist, dann solltest du weiter lesen.
Querbeschleunigungssensor – G200 Elektrische Fehler im Stromkreis
Querbeschleunigungssensor – G200 unplausibles Signal  
Querbeschleunigungssensor – G200 kein Signal
Querbeschleunigungssensor – G200 defekt Kompletten Beitrag lesen …

Antennentuning bei UKW Sendern

Jeder kennt doch diese kleinen, netten, neuerdings in Deutschland erlaubten FM Sender für Mp3 Player, mit denen man ohne Kabel im Auto Musik hören kann. Leider lässt die Klangqualität aufgrund dauernder Störungen doch sehr zu wünschen übrig. Das liegt mitunter an der gesetzlich vorgeschriebenen, recht geringen Sendeleistung. Aber man kann das ein kleinwenig verbessern, indem man die Antenne ein bisschen pimpt. Dazu bediene ich mich einem alten und sehr bewährten Prinzip der Wurfantenne. Das heißt, einfach nur ein Kabel in gewisser Länge, die man zuvor berechnen muss. Am besten nimmt man als Kabellänge die Länge der Frequenzwellenlänge, oder Bruchteile davon. Das UKW Spektrum liegt im VHF II Band zwischen 87,5–108 MHz, der Mittelwert mit dem wir rechnen ist also 97,75 MHz.
Nun rechnen wir:
Lichtgeschwindigkeit in [m/s] / Frequenz in [1/s] = Wellenlänge in [m]
in Zahlen:
300.000.000 [m/s] / 97.750.000 [1/s] = ca. 3,07 [m]
Da niemand Bock auf eine 3m lange Antenne hat, kann man auch Bruchteile davon verwenden, z.B. 1/8 oder 1/4. Also 77 cm oder 38 cm.

Dann habe ich das Gehäuse von meinem ultra billigen, in China illegal von Kindern gefertigten, Gehäuse meines FM Senders geöffnet und habe die Antenne gesucht, die als kleiner Kupferstreifen in das Gehäuse geklebt war. Die habe ich dann gleich mal ausgebaut. An der Stelle, wo diese Antenne mit einem kleinen Kabel an der Platine angelötet war, habe ich dann einfach mein 38cm Kabel angelötet. Aber am besten wäre es nun eigentlich, wenn man diese neue Kabelantenne aus dem Gehäuse heraus führt und einfach am Gerät hängen lässt, sodass die Länge voll zur Geltung kommt. Ich habe aber aus ästhetischen Gründen dieses Kabel aufgewickelt und in das Gehäuse gepfercht. Experimentell habe ich auch herausgefunden, dass wenn ich den kleinen SMD Kondensator, der sich direkt nach dem Antennenanschluss auf der Platine befindet brücke, sich die Reichweite nochmal dezent erhöht hat. Warum kann ich mir nicht erklären, vielleicht weiss ja einer meiner Leser den Grund. Viel Spass beim Musik hören!